Mit dem Ziel, Sport und
Medien zu verbinden, reisten 17 Schüler und drei Lehrpersonen nach Tenero im
Tessin. Von einigen Parteien wurde bereits im Vorfeld ein Thema besonders
diskutiert: Es gab unter den Schülern viele, die sich bereits vor dem Lager
kannten, was dazu führte, dass immer eine sportlich motivierte auf eine
sportlich weniger motivierte Person kam. Die weniger motivierten wurden von
ihren motivierteren Kollegen mitgezogen. Unter Experten wurde deswegen die
Frage nach der Motivation stark ins Zentrum der Diskussionen gerückt.
Aus dieser Situation sind
Erwartungen entstanden, welche gegensätzlich waren. Einerseits erwarteten die
Vorreiter ein enormes Sportangebot wie z.B. Biken, Rollhockey oder auch
Wasserball. Mit den Erwartungen vernachlässigten sie jedoch die Idee des
journalistischen Sportbericht Schreiben und so wurden sie auch enttäuscht. Die
andere Gruppe erwartete den Journalistischen Teil und viel Freizeit um sich am
Strand zu sonnen am Lago Maggiore oder auch einfach in den Zelten die Zeit mit
Tratsch zu verbringen.
Somit haben wir einen
Interessenskonflikt, welcher die Schüler spaltet. So ein Konflikt kann extrem
grosse Wellen schlagen. So zum Beispiel bei der ersten gemeinsamen Aktivität,
dem Kinball. Einige waren übermotiviert, andere wollten lieber wieder zurück an
den Strand um an ihrem äusseren Erscheinungsbild zu arbeiten. Wie den
unterschiedlichen Berichten zu entnehmen ist, lief das Spiel dementsprechend
schlecht. Zum Schluss waren dank den übermütigen Motivierten die Unmotivierten
verängstigt. Spürbar schlechte Stimmung breitete sich aus.
Im weiteren Verlauf der
Tage, nach einigen Konflikten mit den Lehrpersonen, änderte sich das Verhalten
der Schüler. Die Schüler hatten durch die weiteren Sportarten (Vor allem durch
das Ultimate) erkannt, dass durch mittragen der Verantwortung und vollem
Einsatz das Zusammenspiel sowohl im Sport als auch im sozialen viel besser wird.
Nach diesen Erfahrungen spürte man eine
lockerere und offenere Atmosphäre sowohl zwischen den Schülern als auch
gegenüber den Lehrpersonen. Dadurch wurde auch die Spielqualität bei den
verschiedenen Sportarten besser und beide zu Beginn vorhandenen Gruppen wurden
zu einer übermotivierten Gruppe welche um jeden Punkt kämpfte. Diese Welle der
Motivation und Freude beruhigte die unzufriedenen Gemüter und so wurde das
Lager sehr gut. Diese Entwicklung hat gezeigt, dass die Schüler in einem Lager
Verantwortung übernehmen müssen damit es zu einem gelungenen Event wird.
Rémy Desaules
Raphael Casablanca
Jonathan Möri
Nicolas Geissbühler
Rémy Desaules
Raphael Casablanca
Jonathan Möri
Nicolas Geissbühler
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